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Krankenhaus Bethanien

Lungenkrebszentrum

Lungenkrebszentrum Uniklinik Köln Solingen (LuKS)

Optimale Betreuung für das Bergische Land

Gemeinsam mit Ihren Partnern, dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn, der Uniklinik Köln, der Pathologie in Hilden und dem Med 360° Rheinland GmbH hat das Krankenhaus Bethanien das Lungenkrebszentrum Uniklinik Köln Solingen, kurz LuKS gegründet. Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn ist das gemeinsame Krebszentrum der Unikliniken Köln und Bonn. Unter dem Dach des CIO sind seit 2006 alle klinischen Einheiten und Institute beider Häuser zusammengefasst, die sich mit der Erforschung, Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen beschäftigen. „Das CIO ist eines von insgesamt 13 „Onkologischen Spitzenzentren“ in Deutschland, die von der Deutschen Krebshilfe gefördert werden.“ erklärt Prof. Jürgen Wolf, ärztlicher Leiter des Centrums „Die pneumologische Onkologie stellt einen besonderen Schwerpunkt da, der durch die Kooperation mit Bethanien eine weitere Intensivierung erfährt.“

Im Sommer 2014 wurde das Lungenkrebszentrum Uniklinik Köln/Solingen (LuKS) gegründet. Es wurden Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, Patienten schneller und gezielter einer Therapie zuzuführen. Bethanien setzt bei der Früherkennung von Lungenkrebs auf modernste Untersuchungsmethoden: bronchoskopische Verfahren (endoskopischer Ultraschall, EBUS, navigationsgesteuerte Bronchoskopie), Computertomographie (CT), Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT). In wöchentlichen Tumorkonferenzen werde jeder Patient mit der Diagnose Lungenkrebs intensiv besprochen und gemeinsam werde ein individueller Therapieplan entwickelt, erklärt Prof. Khosro Hekmat, Thoraxchirurg an der Uniklinik Köln, den Ablauf. „Meist spreche ich dann noch am gleichen Tag mit den Patienten, die in Köln operiert werden. So wissen sie direkt, wer sie an der Uni dann erwartet. Das kann die Angst nehmen.“ führt der Mediziner aus. In Köln werden die Patienten mit besonders schonenden Verfahren operiert, so dass sie sich nach der Operation schnell erholen können.
Die pathologische Auswertung erfolgt am unieigenen Institut, welches das größte universitäre Institut in Deutschland mit allen Spezialgebieten der Molekularpathologie, der Organpathologien und der Zytopathologie einschließlich der Diagnostik von Lungenerkrankungen ist. Als erstes europäisches Institut wurde eine umfassende Krebsgenomanalytik in die Routinediagnostik eingeführt.

Zertifikat der DKG

Im Herbst 2016 wurde das LuKS von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

„Durch diese Form der Analyse können wir Tumore noch gezielter klassifizieren und in Zusammenarbeit mit den Kollegen eine personalisierte Therapieempfehlungen für jeden Patienten aussprechen“ fasst Prof. Reinhard Büttner die Arbeit seines Institutes zusammen. Im Herbst 2016 wurde das Lungenkrebszentrum Uniklinik Köln/Solingen (LuKS) von der Deutschen Kresbgesellschaft zertifiziert. „Um ein zertifiziertes Zentrum werden zu können, müssen bestimmte Behandlungszahlen erreicht werden“ erläutert Prof. Winfried Randerath, Chefarzt am Krankenhaus Bethanien. Dies sei mit den drei starken Partnern gewährleistet. Zusammen mit der Uniklinik Köln, dem CIO und der Strahlentherapie Med 360° Rheinland GmbH, könne man die komplexen Anforderungen von OnkoZert im Bereich der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Chirurgen, Radiologen, Psychoonkologen und Palliativmedizinern erfüllen.

Auf Empfehlung der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden 2008 in Deutschland die ersten onkologischen Zentren angestoßen, um die Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit Krebserkrankungen durch besser abgestimmte Verfahren zu verbessern. Sehr gute Ergebnisse hat man dabei bei Brustkrebszentren erzielt. Über 80% der an Brustkrebs erkrankten Frauen lassen sich bereits an solchen Zentren behandeln.

 

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