Menü
02 12.63 00

Krankenhaus Bethanien

Meerschweinchen, Hund und Co. -Tierbesuch in Haus Eiche

Die Bewohner wissen es längst, und auch den aufmerksamen und interessierten Besuchern von Haus Eiche ist es nicht verborgen geblieben: In den Wohngruppen kann man immer mal wieder Tieren begegnen.

Im Moment stehen die Meerschweinchen im Mittelpunkt der Begegnung. Gemeinsam mit den Bewohnern wird das Tischgehege aufgebaut und eingerichtet. Manche prüfen mit Sachkenntnis die Qualität des Heus.

Kolumbus und seine drei! Frauen Hermine, Wilma und Strubbelliese werden einzeln begrüßt und finden für kurze Zeit ein umsorgtes Zuhause in der Wohngruppe. Manche beteiligen sich gerne beim Schnibbeln des Futters für die Tiere und freuen sich, wenn die Strubbelliese ihnen den Paprika oder das Broccoliröschen aus der Hand stibitzt. Auch so manches Küsschen wird großzügig verschenkt.

Gemeinsam lauschen wir dem Geräusch, wenn die Tiere Blätter knabbern. Knusper, knusper Knäuschen…. Das Gemüse gibt Anlass sich über Lieblingsgerichte aus zu tauschen. Sich zu erinnern. Einige Bewohner berichten von ihrem Leben auf dem Bauernhof und den vielen Tieren denen sie dort begegneten. Andere beobachten die Tiere und ihre Bewegungen in dem gut einsehbaren Tischgehege. Im Leben fast aller Bewohner hat ein Tier eine Rolle gespielt.

Zu Beginn der tiergestützten Interventionen in Haus Eiche spielen die Meerschweinchen, die „kleinen Großen“ die Hauptrolle. Nach und nach werden die Hunde dazu kommen. Dann heißt es: Hallo Charly! Hallo Miko! in den Wohngruppen. Auch die Hühner werden zu Besuch kommen und bestimmt bei manchem Bewohner Erinnerungen wecken.
Die Tiere kümmern sich nicht um Alter, Ansehen oder Aussehen. Sie sind einfach da und hören zu. Sie freuen sich über tiergerechte Aufmerksamkeiten, wie freundlich gereichtes Futter, ruhige Ansprache, lustige Spiele und Zuwendung.
Die Mitarbeiter und Bewohner von Haus Eiche machen sich mit Unterstützung durch Annette Wittelsbürger (Fachkraft für tiergestützte Interventionen) auf den Weg zu vielen, neuen Begegnungen. Wir sind gespannt, wo der Weg noch hingeht.

Top