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Krankenhaus Bethanien

Asthma und COPD (chronisch obstruktive Bronchitis)

Asthma ist eine chronisch entzündete Atemwegserkrankung, die häufig durch Allergien hervorgerufen wird. Das Asthma bronchiale kann durch körperliche Anstrengung, durch Medikamente oder durch berufliche Schadstoffe kommmen sowie durch Substanzen (z.B. Bäckerasthma) hervorgerufen werden.

Durch die chronische Entzündung wird eine Verengung der Atemwege bewirkt, die Husten und Luftnot verursacht. In unserer Klinik bieten wir die vollständige Abklärung der Ursachen an. Gerade in Hinblick auf die Klärung von beruflichen Ursachen für Asthma bronchiale, die sich oft nur durch eine spezifische Inhalationsprovokation klären lässt, bieten wir die komplette Diagnostik an. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt ist das so genannte Analgetika-Asthma Syndrom. Hier und da ist das gemeinsame Auftreten von Nasenpolypen, Verlust des Riechvermögens, intrinsisches Asthma bronchiale und Schmerzmittelunverträglichkeit gemeint. Durch die Gewöhnung an Schmerzmittel im Rahmen einer stationären Therapie (etwa sieben Tage) kann häufig eine deutliche Besserung dieses Leidens erreicht werden.

Die chronisch obstruktive Bronchitis unterscheidet sich vom Asthma bronchiale dadurch, dass die Bronchien chronisch verengt bleiben und die Fähigkeit verloren haben sich z.B. durch Medikamente wieder weit zu stellen. Die häufigste Ursache der chronischen obstruktiven Bronchitis ist das inhalative Zigaretten rauchen, es kann aber auch Folge eines chronischen Asthmas oder Folge einer akuten Atemwegsentzündung sein. Auch Staubexposition kann zur einer chronisch obstruktiven Bronchitis führen (z.B. bei Bergleuten).

Wir bieten an unserer Klinik die komplette diagnostische Abklärung der chronisch obstruktiven Bronchitis an. Dazu gehört auch die Klärung, ob sich durch die chronisch obstruktive Bronchitis bereits ein Lungenhochdruck ausgebildet hat. Des weiteren wird die Atempumpe (Zwerchfell und Atemhilfsmuskulatur) untersucht, um zu klären ob in Folge der chronisch obstruktiven Bronchitis die Atemkraft abgenommen hat. Sollte die Atemkraft sehr stark abgenommen haben, wird bei uns als weitere Therapiemöglichkeit die nicht invasive Beatmung angeboten. In einzelnen Fällen wird auch die Parotomie (intermittierende)invasive Beatmung eingeleitet. Des weiteren kann mit neuen Therapieverfahren die Möglichkeiten zur Volumenreduktion bei Emphysemen geprüft werden. Dies beinhaltet auch die Endoskopische Emphysemtherapie, die ebenfalls in unserem Haus angeboten wird.

Des weiteren gehört zum Therapieangebot die Einleitung von Langzeitsauerstofftherapie und die Einleitung einer Morphintherapie zur Minderung des Dyspnoeempfindens und Ökonomisierung der Atemarbeit. Flankiert werden diese Maßnahmen von intensiver Physiotherapie zur Sekretelimination. Des weiteren bieten wir ein Atemmuskeltraining an, was nicht nur die Kraft der Atmung verbessert, sondern auch allgemein das Dyspnoeempfinden.

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